Wirkung und Nutzen

Autogenes Training nutzt die Kraft der Gedanken für mehr Ruhe und Entspannung.

Autogenes Training im liegen

Autogenes Training entspannt nicht nur körperlich, sondern beruhigt auch den Kreislauf, schafft einen klaren Kopf und steigert dadurch die Konzentrationsfähigkeit. Die Konzentration auf einzelne Körperteile beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Wer regelmäßig übt, wird weniger reizbar und kann gelassener auch schwierige Situationen meistern.

Kurzfristig reduziert autogenes Training die körperlich-emotionale Anspannung. Langfristig erhöht es die Stresstoleranz. Erlernte Grundlagen können selbständig Zuhause trainiert werden, und teilweise auch direkt am Arbeitsplatz angewendet werden.

Das Autogene Training (AT) ist eine klassische Entspannungstechnik, welche auf Autosuggestion basiert. Sie wurde um 1925 von dem Psychiater Heinrich Schulz entwickelt und bewährt sich bis heute.

Das Autogene Training ist systematisch aufgebaut. Es besteht aus 6 Einzelübungen, welche dann zu einer Einheit zusammengeführt werden. Immer mehr Unternehmen greifen auf diese einfache, jedoch sehr wirksame Entspannungsmethode zurück.

Ablauf

Gesamtdauer – 60 Minuten. Die ersten 10 Minuten sind zur Einstimmung und zum Ankommen bestimmt. Danach erfolgen die eigentlichen Übungen. Zum Schluss besteht ausreichend Möglichkeit zur Reflektion des Erlebten.

Das Autogene Training sollte am besten im Liegen stattfinden. Sollte das Liegen nicht möglich sein, kann die Entspannungstechnik auch im Sitzen stattfinden.

Die Übungen finden im bekleideten Zustand statt. Lediglich Ihre Schuhe sollten abgelegt werden. Idealerweise bringen die Teilnehmer eine Unterlage, warme Socken und eine Decke mit.

Um die gewünschten Resultate zu erzielen, sollte Autogenes Training mindestens 1x pro Woche Zuhause durchgeführt werden.